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Marketing fängt bei einem selbst an

Man soll Menschen ja als Menschen wahrnehmen und respektieren. Und loben soll man sie für das was sie leisten. Nun, im Arbeitsleben trifft das nicht immer zu. Kollegialität wird oft nicht als Erfolgsfaktor gesehen und oft wird nicht die Leistung desjenigen gewürdigt, der sie tatsächlich erbracht hat sondern die Lorbeeren bekommt oft der, der die erbachte Leistung am besten „verkauft“. Das ist schade, aber impliziert, dass ein Arbeitnehmer heute nicht mehr nur seine „Arbeit gut machen“ sollte, er sollte sich auch selbst als Marke begreifen und entsprechen vermarkten (iin vernünftigem Maße versteht sich). Das Problem dabei: es fällt vielen schwer, sich selbst zu promoten. Dabei ist das gar nicht so schwer und man kann sich vieler Parallelen zu Produkten oder Marken bedienen:

Wichtig hierbei: das Gesamtbild. Es sollte stimmig sein, glaubwürdig und nicht aufgesetzt. Sprich: Man muss nicht vorgeben auf jeder Party zu tanzen. Machen sie weiterhin nur dass, was Ihnen Spass macht und was Sie gut können aber reden Sie drüber. Bei der galoppierenden Inflation an Informationen, der wir täglich ausgesetzt sind, sind Authentizität und Glaubwürdigkeit Gold wert. Gleiches gilt für Menschlichkeit.

Also: Sehen Sie sich selbst einmal als Marke und überlegen Sie ob die „Marketingabteilung“ einen guten Job macht, oder ob sie ungenutztes Potential sehen. Überlegen Sie sich, wie sie dieses Potential besser nutzen können, starten Sie einen Testballon und vergleichen Sie ob die gewünschte Wirkung eintritt.