COVID-19: Wie unsere Kunden versuchen, mit der Krise klarzukommen

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April 2020 in Frankfurt: Die Sonne scheint, wir übertreffen die 20 Grad, der Frühling ist offiziell da und man ist voller Tatendrang. Eigentlich.

Seit mehreren Wochen herrscht überall auf der Welt Ausnahmezustand. Wir üben uns in #socialdistancing, sind sensibilisiert für die Bedeutung von Hygiene und lernen auf die harte Weise, wie wichtig unterbezahlte Jobs einer Krankenschwester/Krankenpfleger oder eines Einzelhandelsmitarbeiter im Supermarket im Ernstfall sind.

Vielen Unternehmen ist von heute auf morgen die Geschäftsgrundlage weggebrochen: Cateringunternehmen, Friseure, Non-Food Einzelhandel, aber auch Bars und Cafés mussten ihr Angebot stark reduzieren oder auf Anordnung auf unbestimmte Zeit komplett schließen. Viele dieser Gewerbe brauchen den täglichen Umsatz um teilweise hohe Fixkosten wie Mieten, Versicherungen aber auch die Löhne der Mitarbeiter zu bezahlen. Wer vor der Krise schon schlecht aufgestellt war, wird sie nicht überleben. Bei größeren Firmen wird es zu Übernahmen kommen und die Marktanteile werden komplette neu verteilt. Vielleicht sogar zugunsten asiatischer Konkurrenten, die die Corona Pandemie scheinbar überstanden haben.

Ein großes Problem für unsere Generation: wir kennen keine Epidemien, keine Kriege, keine Engpässe, keine Rezession oder gar Depression. Alles wirkt surreal bis der erste Freund oder Familienangehörige betroffen ist – sei es gesundheitlich oder durch Kurzarbeit, Jobverlust oder Geschäftsaufgabe. Die Börsen zeigen aktuell schon wieder nach oben, was aber sicherlich daran liegt, dass grundsätzlich zu viel Geld im Markt war und jetzt durch all die globalen Konjunktur- und Hillfsprogramme erst recht ist. Somit strömen gigantische Summen in die Aktienmärkte und treiben aktuell die Kurse. Ob und wann die Nachfrage nach Konsum- und Industriegütern wieder ansteigt bleibt abzuwarten. Fakt ist: für viele kleine Unternehmen wird es zu spät sein.

Wie gehen unsere kleinen und mittelständischen Kunden mit der Corona-Krise um? Im Folgenden ein paar Beispiele, die von Unternehmergeist, Innovation und Leidenschaft zeugen.

Lacocktail GmbH, der führende Barservice in der nördlichen Oberpfalz, Bayern.

Mit derzeit über 30 Angestellten, ist Lacocktail der Fullservicepartner im Bereich Mobile Bar Entertainment und realisiert europaweit Veranstaltungen, von Firmenfeiern bis hin zu großen Motorsportveranstaltungen. Wie bei vielen Unternehmen wurde innerhalb kürzester Zeit ein gut durchgetaktetes Frühjahr 2020 zu einer Schockstarre, weil Veranstaltungen und Messen abgesagt wurden.

Doch so schnell wie sich die Coronakrise einstellte, hat das Team von Lacocktail umdisponiert und sich auf seine e-Commerce Aktivitäten konzentriert. Über einen eigenen Shop, der schon vor Corona gelaucht wurde, werden nun Woche für Woche hunderte handgemixte Cocktails aus frischen Zutaten in gewohnter Lacocktail-Qualität an Kunden in ganz Deutschland versendet. So kann das Frühjahr trotz social distancing und geschlossener Bars und Cafés wenigstens daheim mit guten Drinks genossen werden.

Details zum Angebot gibts hier oder auf www.cocktailfass.de und die direktesten Impressionen wie immer auf Instagram und Facebook. Wir drücken die Daumen dass bald wieder Normalität einkehrt und Veranstaltungen wieder guten Gewissens durchgeführt werden können!

Update: Die fertigen Cocktails von Lacocktail gibts jetzt im Cocktailfass bei Lutz Getränke in Hirschau und bei EDEKA Legat in Waldsassen. Enjoy the summer!

Cocktailfass

 

 

Klavierunterricht Anton Wildemann, Frankfurt

Klavierlehrer in Frankfurt

Anton Wildemann ist einer der führenden Klavierlehrer in Frankfurt, mit einer exzellenten Ausbildung an renommierten Hochschulen und langjähriger Erfahrung als Klavierlehrer, insbesondere für Kinder. Jedes Jahr finden zwei Konzerte der Klavierklase im Bechstein-Centrum in Frankfurt statt.

Die Coronakrise führte auch bei Herrn Wildemann dazu, dass von heute auf morgen Stunden abgesagt wurden und um eine mögliche Verbreitung des Coronavirus zu unterbinden – zum Schutz der Kinder aber auch zum Schutze von Herrn Wildemann. Was tun? Ein Klavierlehrer muss direkte Anweisungen und direktes Feedback geben. Dinge wie Plexiglasscheiben im Einzelhandel oder Regeln wie nur eine weitere Person gleichzeitig im selben Raum machen wir hier wenig Sinn. Um den Kontakt zu den Schülern nicht zu verlieren und um eine Lernkontrolle und das wichtige Feedback zu geben, wurde sofort versucht die Klavierstunden via Videotelefonie (WhatsApp, facetime, facebook messenger) durchzuführen. Ein ruhiger Raum, Konzentration und die nötige Disziplin vorausgesetzt, lässt sich so durchaus Klavierunterricht durchführen. Viele Kinder akzeptieren diese Lösung nicht nur deutlich besser als Erwachsene Schüler, vielmehr, sie finden es sogar spannend – so wie viele Eltern derzeit aus dem home office heraus Videokonferenzen durchführen, können die Kids nun ebenfalls mit moderner Technologie ihren Klavierunterricht bestreiten. Ganz klar, persönlicher Unterricht ist durch nichts zu ersetzen. Hoffen wir, dass Unterricht bald wieder in gewohnter Form stattfindet. Ein gutes hat es: die Option mir Videokonferenz kann auch in Zeiten nach Corona im Notfall gezogen werden, wenn ein Kind nicht gebracht werden kann, oder es aufgrund einer leichten Erkrankung den Unterricht nicht persönlich besuchen kann. Eine Erkenntnis, die sich auch in vielen Unternehmen in den letzten Wochen durchgesetzt hat. Im Zweifel lieber remote arbeiten, oder eben Klavierunterricht nehmen.

Alle Infos zum Angebot von Herrn Wildemann finden sich hier: https://www.klavierunterricht-wildemann.de/

1 Antwort
  1. s.mueller
    s.mueller says:

    Nachtrag zu Lacocktail’s Cocktailfass: derzeit erobern die praktischen Cocktailfässchen einen EDEKA Markt nach dem anderen in der Region Oberpfalz! Qualität spricht sich eben rum! Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und hoffentlch bald auch wieder erste Großveranstaltungen, sobald das guten Gewissens wieder möglich ist!

    Antworten

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